esotera:film

 

NEWS

 

 

Mein Traum oder Die Einsamkeit ist nie allein

 

Der MANN (Wolfgang Seidenberg) flieht vor den ewigen Wiederholungen seines Lebens, den in ihn gesetzten Erwartungen, dem Eingebundensein in Fremd- und Selbst - Zwängen. Auf einem stillgelegten Fabrikgelände trifft er auf  GODOT (Mira Gittner), die im Abfall der Stadt Zeichen in den weggeworfenen Dingen des Lebens sucht. Zusammen mit GODOT begibt sich der MANN auf eine Reise durch die Nacht, den Abfall des Lebens und dem Müll in seinem Kopf.

Ausgebrochen aus seinem routiniert-eintönigem Alltag gibt sich der MANN seinen Gedanken hin, kehrt sein Innerstes nach außen und lässt in dieser Nacht sein Leben Revue passieren, zappt in teils bedrückend realen, teils surrealen Bildern voller Komik durch sein Leben wie durch die Programme unserer Medienlandschaft – die Show des Lebens. Vom Stummfilm bis zur Talkshow, vom Computerspiel bis zum Bildungsfernsehen mit einem kritischen Augenzwinkern führt Roland Reber den MANN nicht nur durch seine Gedanken, sondern den Zuschauer auch durch unsere massenmediale Unterhaltungskultur.

 

 

 

BLINDSIGHT mit Sabriye Tenberken in den deutschen Kinos

 

Vor der atemberaubenden Kulisse des Himalajas begleitet BLINDSIGHT den spannenden Aufstieg von sechs tibetischen Teenagern auf den 8000 Meter hohen Lhakpa Ri. Diese Unternehmung erscheint umso unglaublicher, da die tibetischen Kinder blind sind und von einer blinden Lehrerin begleitet werden. Die Expedition führt die Kinder aus einem Leben mit dem Stigma des Blindseins heraus und gibt ihnen eine neue Zukunft.

BLINDSIGHT ist ein intensiver, ungewöhnlicher Film über die Kraft von Freundschaft, Solidarität und Liebe, der uns vermittelt, dass wir alle Ziele erreichen können, wenn wir den Weg gemeinsam gehen und an unsere innere Kraft glauben.

Für blinde und sehbehinderte Kinogänger wird eine Audiodeskriptionsfassung erstellt, um die Möglichkeit zu bieten, auch dem nicht sehenden Publikum  BLINDSIGHT erleben zu lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kino-Erfolg „Die Prophezeiungen von Celestine“ auf DVD

 

In den Hauptrollen der Roman-Verfilmung sind Deutschlands bekannteste Schauspielstars und Hollywood-Exporte Jürgen Prochnow und Thomas Kretschmann zu sehen. Der Roman „Die Prophezeiungen von Celestine“ war lange Zeit auf Platz 1 der weltweiten Bestsellerlisten – und schrieb Literaturgeschichte. Mit mehr als 20 Millionen verkauften Exemplaren und in über 40 Sprachen übersetzt, entwickelte sich das Werk zu einem Kultbuch und wurde zum international meist verkauften amerikanischen Buch aller Zeiten. Thema ist die Selbsterkenntnis durch die namensgebenden Prophezeiungen. Autor James Redfield lehnte jahrelang Hollywood-Angebote für die Verfilmung ab. 2005 setzte er dann die Verfilmung des Buches nach seinen Vorstellungen in einer aufwendigen Produktion selbst um. Die Filmlizenzrechte für die deutsche Synchronfassung sicherten sich Rainer Dunkel und Frank Bieniek Anfang 2007 als Privatpersonen.

 



WIE IM HIMMEL schildert die berührende und mitreißende Geschichte eines weltberühmten Musikers, der erst in der Arbeit mit dem kleinen Chor seiner schwedischen Heimatgemeinde Erfüllung und persönliches Glück findet. Der Film nimmt uns mit auf eine Reise in den herb-schönen Norden Schwedens und erzählt auf zärtliche Weise von der zaghaften Entfaltung einer großen Liebe.

Der Regisseur richtet einen genauen und unnachgiebigen, immer jedoch auch liebevollen Blick auf seine Figuren und lässt vor den Augen der Zuschauer ein buntes, skurriles Porträt der kleinen Dorfgemeinschaft entstehen. Die wunderschönen Landschaftsbilder, die mit den Reizen der schwedischen Mittsommernacht spielen, aber auch die Ruhe und Schönheit des kalten Winters beschwören, stellen eine Liebeserklärung Kay Pollaks an seine Heimat dar.

Zu Pollaks ausgezeichnetem Ensemble zählen neben dem großartigen Michael Nyqvist („Zusammen!“, „Die fünfte Frau“) die junge Frida Hallgren, die zu den „Shooting Stars“ auf dem diesjährigen Berlinale Talent Campus zählte, Lennart Jähkel („Kitchen Stories“) und die schwedische Sängerin Helen Sjöholm. Die Musik stammt von dem Komponisten und Pianisten Stefan Nilsson („Die besten Absichten“, „Pelle der Eroberer“), einem der erfolgreichsten Filmmusiker Schwedens. Er hat für diesen Film, in dem die Musik stellenweise den Part eines Akteurs übernimmt,  einige Lieder und Instrumentalstücke komponiert.

Der überwältigende Erfolg seines neuen Films lässt keinen anderen Schluss zu, als dass seine Landsleute Kay Pollaks Rückkehr in die Welt des Films frenetisch begrüßen: WIE IM HIMMEL eroberte die Herzen des schwedischen Publikums wie im Sturm, und avancierte mit über 2 Mio. Besuchern (bei acht Millionen Einwohnern) zu einem der erfolgreichsten Filme in Schweden überhaupt. Diese große Anerkennung für WIE IM HIMMEL wurde durch die Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ noch getoppt. Im Februar 2005 war der Film im offiziellen Programm der Berlinale außerhalb des Wettbewerbs in der Reihe ‚Berlinale Special’ zu sehen, in der „außergewöhnliche Neuproduktionen“ gezeigt werden. 

( www.wie-im-himmel-derfilm.de )



„DARSHAN – Die Umarmung“ ist eine Reise tief ins Herz Indiens, zu einer der „großen Seelen“ des Hinduismus: Amma (`Mutter`), wie Mata Amritanandamayi von ihren Anhängern liebevoll genannt wird, ist eine der populärsten und einflussreichsten lebenden Mahatmas Indiens. Der Regisseur Jan Kounen hat die Trägerin des Gandhi-King-Preises der UNO auf einer Reise nach Kalkutta, Benares, Delhi und Jaipur begleitet und sich auf die Spuren archaischer indischer Traditionen begeben. Zum ersten Mal hat ein europäischer Filmemacher Amma begleiten dürfen, die von ihren Schülern als Heilige und Reinkarnation der göttlichen Mutter verehrt wird. Der Film zeigt sie inmitten ihrer Anhänger, mit denen sie singt und betet. DARSHAN (der Anblick oder die Begegnung mit einer heiligen Person) gibt dem Glück und der Kraft der spirituellen Vision Ausdruck, die Amma den Menschen durch einen kurzen Moment der Umarmung mit auf den Weg gibt.

Darshan oder Darshana ist ein Begriff aus dem Sanskrit und wird wörtlich übersetzt mit schauen, sehen/gesehen werden, Anblick oder Anschauung einer Gottheit oder eines Heiligen. In der religiösen Praxis bedeutet Darshan die Begegnung zwischen Meister und Schüler, wobei meistens der Schüler einer Einladung des Meisters gefolgt ist, es also eine gewissermaßen "offizielle" Begegnung ist. Mit Darshan kann aber auch das innige Betrachten eines Götterbildes gemeint sein, um zu meditieren und neue Kraft zu sammeln. Ziel von Darshan ist es, durch die Präsenz einer Gottheit oder eines Heiligen zu einem Zustand geistiger Offenheit inspiriert zu werden, der zur Wahrnehmung von Sichtweisen oder Perspektiven befähigt, die über die bloße Erscheinung hinausgehen. Auch eine Pilgerreise zu heiligen Stätten kann Anlass einer derartiger Inspiration werden.

„DARSHAN - Die Umarmung“ ist der erste Teil der Serie von Dokumentarfilmen ANOTHER REALITY, die Jan Kounen gemeinsam mit Manuel de la Roche produziert. Nach Kounens Film OTHER WORLDS, der die Schamanen der Shipibo-Conibo Indianer im peruanischen Amazonas-Gebiet beobachtete, zeigt auch „DARSHAN - Die Umarmung“ unbekannte überlieferte Traditionen und ungewöhnliche Menschen. Der zweite Teil von ANOTHER REALITY ist dem Buddhismus gewidmet und befindet sich bereits in Arbeit. 

( www.pegasosfilm.de )

ONE – ab 3.05.07 im Kino!

 

Die Idee und der Fragenkatalog dieses Films öffneten dem Amateurfilmer Ward Powers Türen zu Prominenten wie Thich Nhat Hahn, Robert Thurman, Riane Eisler, Ram Dass oder Deepak Chopra.

Er stellte Christen, Hindus, Buddhisten, Obdachlosen, Sufis, Muslimen, Straßenkindern, Juden, Taoisten, amerikanischen Ureinwohnern, Atheisten, Philosophen, Wissenschaftlern, Prostituierten, Mystikern, Mönchen, Müttern, Medizinmännern, Jugendlichen, Arbeitern und vielen anderen die folgenden Fragen und hielt die berührenden Antworten aller Befragten fest:

  • What happens to you after you die?

  • Why is there poverty and suffering in the world?

  • Describe God.

  • How does one obtain true peace?

  • When is war justifiable?

  • Describe Heaven and how to get there.

  • What is the greatest quality humans possess?

  • Why are so many people depressed?

  • What is the meaning of life?

  • How would God want us to respond to aggression and terrorism?

  • What are we all so afraid of?

  • What is your one wish for the world?

  • How does one obtain true peace?

  • Non-verbally, by motion or gesture only, act out what you believe to be the current condition of the world.

  • What is our greatest distraction?

  • Is current religion serving its purpose?

  • Are we "all one"?

Auf dem Filmfestival One World Berlin 2005 wurde ‚ONE’ in einer Europapremiere präsentiert ( www.one-derfilm.de  ).



"What the Bleep do we (k)now?"

 

Kreieren wir das, was wir sehen, selbst? Wie wirklich ist unsere Realität? Diese Fragen und die verblüffenden Antworten stehen im Mittelpunkt des Films What the Bleep do we know?“ Als unabhängig produzierter Independent Movie überraschte "What the Bleep do we know?" bereits in den USA mit erstaunlichem Erfolg. Über 1 Mio. Zuschauer in den USA waren fasziniert von diesem Film.

Was ist eigentlich Realität? Was Illusion? Wie funktioniert die Wirklichkeit?

"What the Bleep do we know" "Was glauben wir eigentlich zu wissen?" ,­ so der Titel frei übersetzt, ist ein Film über Realitäten. Wie funktioniert Realität, wer erschafft sie? Was sind Gedanken? Wo kommen sie her? Warum kehren Krisen und Leid immer wieder? Unsere Beziehungen scheinen sich in ihrer Qualität zu wiederholen, woran liegt das? Warum verändert sich nicht wirklich etwas? Haben wir Einfluss auf das, was uns passiert oder sind wir lediglich Opfer der Umstände?

Vierzehn Wissenschaftler und Lehrmeister bieten dem Zuschauer mit ihren Antworten verblüffende Erklärungen und Erkenntnisse, die es dem Zuschauer ermöglichen, die eigene Lebenssituation zu verstehen und zu verändern. Dabei bedienen sie sich der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von der Quantenphysik bis hin zur Gehirnforschung. Ihre Aussagen sind jedoch nicht nur wissenschaftlicher Natur.

"Wir sind letztlich selbst Schöpfer unserer Realität und unsere Gedanken sind von entscheidender Bedeutung für das individuelle Erleben der materiellen Wirklichkeit". So lässt sich die Kernaussage des Films zusammenfassen. Sehen sie dazu auch u.a. Dr. Masaru Emoto's Studien der Wasserkristalle, eingebettet in die Spielhandlung des Films.

Gut gemachte Animationen greifen zusätzlich einige komplexe Themenbereiche auf und vermitteln diese auf einfache, anschauliche Art und Weise. Computer animierte Visualisierungen von Peptiden, Neuronen, Zellen, Energiefeldern und Atomen verstärken die wissenschaftlichen Aussagen des Films und bringen auf den Punkt, wie wir die Realität unserer menschlichen Erfahrung verändern können.

( www.bleep.de )

Short Cut to Nirvana - Kumbh Mela

 

Die Kumbh Mela in Indien gilt als größte Pilgerzusammenkunft. 2001 kamen fast 70 Millionen Menschen zur Maha Kumbh Mela (Groß, Topf, Fest) auf den in der Trockenzeit freiliegenden Flussbettabschnitt nahe der Stadt Allahabad, wo die Flüsse Ganges, Yamuna und Saraswati zusammenfließen.

Die Puranas berichten aus der Zeit als Devas und Asuras gemeinsam den "Ozean der Milch (menschlisches Bewusstsein) aufschäumten und zu Butter verarbeiten". Für beide Seiten verhieß diese Tätigkeit Belohnungen, als kostbarste den Kumbah Amrit (Honigtopf), der jeden unsterblich machen würde, der davon trinkt. Obwohl vereinbart war den Schatz zu teilen, flohen die die Devas mit dem Topf. Während ihrer 12tägigen Flucht tropfte viermal von dem Honig auf die Erde. Ein Tropfen, wo heute die Stadt Hardwar steht, ein Tropfen, wo heute die Stadt Ujjain zu finden ist, ein Tropfen, wo danach die Stadt Nasik entstand und eben Allahabad.

An den Tagen, an denen sich die Flucht der Devas jährt, nehmen die Pilger ein heiliges Bad an den überlieferten Stellen. Dieses rituelle Bad soll die Fehler von 1000 Lebenszeiten hinweg waschen können, im übertragenen Sinn eine Abkürzung - ein Short Cut - ins Nirvana.

Begleitet von dem jungen Hindu-Mönch Krishnanand und Pilgern aus der westlichen Welt nimmt der Film mit auf eine Reise hinein in die pulsierende Welt der Kumbh Mela. Dank dem Swami fand sich Zugang zu den faszinierendsten Persönlichkeiten, Sadhus, Gurus und schließlich dem Dalai Lama, der erstmalig  zu einem Gedankenaustausch zwischen Buddhisten und Hinduisten dorthin kam.

Der Film lässt durch sensibles Hinschauen die Erfahrung einer Jahrtausende alten Tradition miterleben. Einen rausch von Farben und Gefühlen, von Musik und Missklang, Heiligem und Surrealen. ( www.shortcut-to-nirvana.de )

DER BERG IST EIN BUDDHA, BUDDHA IST EIN BERG!

 

Wie hat es hier getönt vor 1500 Jahren? Wie hat es gerochen? Christian Frei’s Film beschwört die Vergangenheit, erforscht die Gegenwart, sucht nach verschiedensten Aspekten, findet Poesie und Tiefe. Wir sind in Bamiyan in Afghanistan. Dem Tal der großen Buddhas. Einer davon, 55 Meter hoch, war der grösste stehende Buddha der Welt. Aber das war einmal.

Im Februar 2001 erliessen die Taliban das Edikt, dass alle figürlichen Darstellungen zu vernichten seien. Im März waren die Buddhas nur noch Staub. Die Welt reagierte entsetzt und diese Heuchelei ist eines der Themen in Frei’s wunderschön mäandernder Filmreise. Er zitiert den iranischen Filmemacher Mohsen Makhmalbaf: «Ich bin jetzt überzeugt, dass die Buddha Statuen nicht zerstört worden sind. Sie zerbröckelten aus Scham. Aus Scham wegen der Ignoranz des Westens gegenüber Afghanistan.»

Ein anderer Weg. Eine andere Zeit. Wir folgen den Fußstapfen Xuanzang’s, jenem berühmten Wandermönch, der im siebten Jahrhundert während sechzehn Jahren entlang der Seidenstrasse unterwegs war. Bamiyan war Boxenstopp auf seinem Weg nach Indien. In seinem Tagebuch beschreibt Xuanzang voller Emotion die beiden Buddhas – und erwähnt einen dritten, liegenden Buddha in einem nahen Kloster. Dreihundert Meter lang soll er sein, die größte Statue in der Geschichte der Menschheit. Das achte Weltwunder. Fasziniert von der Legende dieses schlafenden Buddhas beginnt der französische Archäologe Zémaryalaï Tarzi mit Ausgrabungen. Dabei beklagt er den Ausverkauf des afghanischen Kulturerbes. Das Land komme ihm vor wie «eine ausgepresste Zitrone».

In Kanada sinniert die afghanische Schriftstellerin und Journalistin Nelofer Pazira über einer Fotografie ihres Vaters, der vor dem großen Buddha posiert. Sind das Lachen und die Musik von damals, ist die Erinnerung selbst auch ausgetrocknet? In der chinesischen Stadt Leshan wird eine Kitsch-Replika des Bamiyan Buddhas gebaut – als Touristenattraktion. Und in Zürich plant man mittels Fotogrammetrie eine Rekonstruktion der Statue. Die UNESCO bevorzugt ein Mahnmal. Der Film folgt diesen Geschichten. Was aber suchen sie alle auf diesem Weg, auf dem der chinesische Mönch einst wanderte... vollkommen verwirrt und unfähig, sich zurechtzufinden? ( www.giant-buddhas.com )

© Sean Farnel / Toronto International Film Festival (Übersetzung aus dem Engl